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am 24. März

Prüfungsausschuss - Sportzentrum Alte Au

Matthias Kubat - Am 10. Januar hat sich der Prüfungsausschuss vor Ort mit der umfangreichen Thematik rund um das Sportzentrum Alte Au befasst.

Am 10. Januar hat sich der Prüfungsausschuss - eine Art Stockerauer Rechnungshof – vor Ort mit der umfangreichen Thematik Sportzentrum Alte Au befasst.

Das Sportzentrum Alte Au ist im Jahr 1985 eröffnet worden. Im Jahr 2008 hat die Stadtgemeinde Stockerau das Sportzentrum Alte Au an ihre Tochtergesellschaft Kommunale Immobiliengesellschaft mbH (KIG) für ca. 6,2 Millionen € verkauft. Seitdem zahlt die Stadtgemeinde Stockerau für die Benutzung des Sportzentrums Mieten an die KIG: monatlich 42.372,56 € (Mietvorschreibung Jänner 2019).

Daher regt der Prüfungsausschuss an, sich mit den finanziellen Vorteilen für die Stadtgemeinde Stockerau zu befassen, wenn das Sportzentrum Alte Au wieder in das Eigentum der Stadtgemeinde Stockerau übergehen sollte.

Bei einem Rundgang der Mitglieder des Prüfungsausschusses ist auch die Instandhaltung des Sportzentrums Alte Au angesprochen worden. Da das Gebäude der KIG gehört, ist dafür die KIG verantwortlich. Manche Reparaturen und Arbeiten erfolgen schnell, andere hingegen werden verschleppt, so zum Beispiel Arbeiten an der Heizung im Büro oder die Reparatur von Zylindern bei den Türschlössern. Die Reinigung der Gänge und Garderoben erfolgt durch die externe Reinigungsfirma Winter Group, wofür die Stadtgemeinde Stockerau monatlich ca. 11.000.- € bezahlt. Die Reinigung der Hallen erfolgt durch die MitarbeiterInnen des Sportzentrums Alte Au. Angeregt durch den Leiter des Sportzentrums und dessen Stellvertretung hat der Prüfungsausschuss folgende Empfehlung ausgesprochen:

Der Finanzausschuss soll sich damit befassen, ob das Reinigen mit eigenem, zusätzlichem Personal billiger käme als das Auslagern des Reinigungsdienstes für die Gänge und Garderoben an ein externes Unternehmen.

Insgesamt nutzen ca. 40 Vereine das Sportzentrum Alte Au, davon etwa 20 regelmäßig. Dazu hat der Prüfungsausschuss festgestellt, dass es zur Hallenbenutzung nur mit einigen Vereinen schriftliche Mietverträge gibt. Darüber hinaus wird bei der Hallen- und Sportplatzvermietung von einem “Tarif-Dschungel” gesprochen - verschiedene Tarife für Vereine bei der Vermietung. Deshalb hat der Prüfungsausschuss die mehrheitliche Empfehlung abgegeben, dass sich

Herr Buchhaltungsdirektor Zimmermann erkundigen soll, wie vergleichbare Gemeinden die Vermietung ihrer Sportplätze und -hallen mit Vereinen handhaben und buchhalterisch abwickeln. Die gewonnenen Informationen sollen dem Sportausschuss zur Verfügung gestellt werden. Auf Grundlage der Transparenz und der Gleichbehandlung soll überprüft werden, ob schriftliche Mietverträge mit den Vereinen geschlossen werden sollten.

Der Prüfungsausschuss wird sich bei seiner nächsten Sitzung mit der Überprüfung des Rechnungsabschlusses 2019 befassen.