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am 12. November

100 Jahre Republik

Radha Kamath-Petters - Vor 100 Jahren feierten vor dem Parlament etwa 150.000 Menschen den Anfang der Republik Österreich. Wir besinnen uns auf Solidarität und Minderheitenrechte.

Österreich nahm heute vor 100 Jahren, erstmals seit Jahrhunderten, die Macht aus der Hand der Alleinherrscher und gab sie dem Volk zurück. Die Gedenkfeier mit der Rede unseres Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen steht dabei im Mittelpunkt der heutigen Berichterstattung.

eine Rede, die hoffnung gibt

Bundespräsident Van der Bellen hebt das Gemeinsame hervor, er verweist auf die Demokratie mit ihren Grund- und Freiheitsrechten, auf den Anfang der Frauenrechte und auf Minderheitenrechte. Er spricht vom Engagement und der Verantwortung jedes und jeder Einzelnen, damit wir alle gemeinsam unsere Gesellschaft positiv gestalten können. Diese Rede bedeutet ein Hoch auf die freie Demokratie.

Die Rede von Bundespräsident Alexander Van der Bellen: Rede Bundespräsident - "100 Jahre Republik Österreich"

Und Wie ist das in Stockerau?

Die Feierlichkeiten zu ​100 Jahre Republik Österreich dürfen nicht nur den Fokus auf die Republik Österreich richten. Auch wir in den Gemeinden haben Grund zu feiern und sind dazu angehalten, uns auf die gemeinsame Arbeit miteinander und füreinander zu besinnen.

Ehrenamt

Viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich ehrenamtlich. Sei es bei der Feuerwehr, in den zahlreichen Sportvereinen, bei den Pfadfindern, Naturfreunden, im Alpenverein oder in den Pfarren und Religionsgemeinschaften und in sozialen, Freizeit-, Kultur- oder Umweltvereinen. 

Hier wollen wir ein großes DANKESCHÖN dafür aussprechen. Unsere Gemeinschaft funktioniert nur mit euch allen, die anderen Zeit spenden und miteinander mit Optimismus und Freude des Weges gehen.
stadtregierung

In der Kommunalpolitik sieht es derzeit jedoch nicht so rosig aus. Der Bürgermeister und die Hälfte seiner Parteigenossinnen und -genossen haben ihren Rücktritt angekündigt. Die vorangegangenen Grabenkämpfe in der SPÖ und die Orientierungslosigkeit der FPÖ haben nun dazu geführt, dass die beiden Regierungsparteien, anstatt mit der Gestaltung von Stockerau, nun auf die Beschäftigung mit sich selbst reduziert sind.

wir Grünen stehen weiterhin Für ein solidarisches Stockerau
  • Die geplante Abschaffung der Notstandshilfe von Schwarz-Blau auf Bundesebene darf auf gar keinen Fall Realität werden. 1/3 jener, die davon betroffen sind, keine Versicherungsleistungen mehr zu erhalten, sind Menschen mit Behinderungen. Dagegen wehren wir uns!
  • Besonders ältere, mobil beeinträchtigte und sinnesbeeinträchtigte Menschen sind eingeschränkt, wenn auf barrierefreie Maßnahmen vergessen wird. Es muss jedoch endlich eine flächendeckende barrierefreie Zugänglichkeit im Bereich der Infrastruktur und im Bereich der Informationsbeschaffung gewährleistet sein. Wir wollen eine aktive Gestaltung und nicht bloß die minimalistische Umsetzung der vorgeschriebenen Gesetze und Verordnungen!
  • Noch-Bürgermeister Helmut Laab ist niemals aktiv für ein positives Miteinander zwischen den hier lebenden Menschen auf der Flucht, den Ehrenamtlichen und der Bevölkerung eingetreten. Wir sind noch immer betroffen darüber und setzen uns für eine aktive Integrationspolitik ein!
  • Soziale Netzwerke dürfen nicht als soziale Hetzwerke missbraucht werden: Denn ganz oben soll der Meinungsaustausch stehen; nicht zu verwechseln mit Hetze gegen Minderheiten und Andersdenkenden. Wir setzen uns dafür ein, dass Netzwerke positiv genutzt werden, um zu verbinden und nicht, um zu trennen.

Demokratie geht vom Volk aus und Politik gehört für alle gemacht - respektvoll, miteinander und mit weitsicht!