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am 24. Mai

Die Zukunft unseres Essens

Radha Kamath-Petters - Die Grünen sind die einzige Partei, die von jeher für gesundes und wertvolles Essen kämpft. Ohne starke Grüne in der EU wird es kein gesundes Essen auf unseren Tellern geben.

Weil: Der Großteil unserer Lebensmittel stammt aus einem kranken Agrarsystem, das Tiere quält, uns Menschen krank macht und Böden vergiftet. Nur wir Grünen nehmen dieses Thema zu 100% ernst.

Die Grünen St. Andrä-Wördern luden gestern in der Hofküche IM Dorfplatz ​zu einem gemeinsamen Abend mit unserem EU-Abgeordneten Thomas Waitz und unserer Agrarexpertin Irmi Salzer. Das Thema: Die Zukunft unseres Essens.

Tom Waitz (EU-Abgeordneter und Biobauer) und Irmi Salzer (Agrarexpertin und Biobäuerin) klärten auf: 
  • Über Methoden großer Konzerne und der Agrarindustrie und über die kaum bewältigbaren bürokratischen Hürden und Barrieren für konventionell und biologisch wirtschaftende Bauern und Bäuerinnen in Österreich. 
  • Über die kranken Böden und über krankmachendes Wasser in Gemeinden und Regionen rund um überdimensional große Tierfabriken. Dabei fehlt es an der Bereitschaft für Aufklärung und Veränderung der Situation vonseiten der Verantwortlichen.

Mit der industriellen Entwicklung der Tierhaltung und Bodenbearbeitung haben unsere Bäuerinnen und Bauern jedoch kaum mehr die Chance, kleinstrukturell und ökologisch am Markt zu bestehen. Unvorstellbar riesige Tierfabriken (in der Ukraine zum Beispiel, Stichwort: Hühnerbrustskandal) werden von EU-Banken subventioniert. Bestehende EU-Regeln für eine artgerechte Tierhaltung und die Einhaltung des Grundwasserschutzes müssen dabei nicht eingehalten werden. Ähnlich im Bereich von Obst und Gemüse: Warum kommt Knoblauch aus China und warum kommen Äpfel aus Argentinien, wo sie doch ebenso in Österreich wachsen? Weil es für Supermärkte günstiger ist, von Drittstaaten zu beziehen. Dieses System krankt.

Die gute Nachricht: Was den Kauf von regionalen Produkten betrifft, befindet sich Österreich an der Spitze. Es ist was in Bewegung. Konsumentinnen und Konsumenten schauen darauf, woher ihre Lebensmittel kommen. Das muss ernst genommen und politische Schritte endlich in die richtige Richtung gesetzt werden.

 Nur die Grünen kämpfen für eine reformierte EU-Agrarpolitik
  • Für EU-Förderungen für ökologische Landwirtschaftsbetriebe. Damit Artenvielfalt, Böden und unser Wasser endlich flächendeckend geschützt sind! Förderungen und Subventionen an die Bäuerinnen und Bauern müssen sich auszahlen!
  • Für strengere Regeln bei der Herkunftsbezeichnung.
  • Für die Einhaltung von EU-Tierschutzrichtlinien.
Ohne starke Grüne kein gesundes Essen

Nur eine Landwirtschaft, die ökologisch und tiergerecht ist, sichert unseren Landwirtinnen und Landwirten eine gute wirtschaftliche Existenz. Die Grünen sind die einzige Partei, die sich aus voller Überzeugung und ernsthaft dafür einsetzt.

Mit Ihrer Stimme bei der EU-Wahl am Sonntag sorgen Die Grünen für gesundes Essen - auch in Zukunft.


Hofküche - Dorfplatz
Über EU-Agrarpolitik: Hans Müllner, Radha Petters, Robert Hülmbauer, Liane Marecsek, Miriam Hülmbauer, Harald Sattmann, Irmi Salzer, Johannes Scholz, EU-Abgeordneter Tom Waitz, Aida Maas-Al Sania, Karin Ewers, Vizebgm Ulli Fischer und Heidrun Sdorra.
Dorfplatz in St. Andrä-Wördern: www.dorfplatz-staw.net