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am 16. Oktober 2019

Kreisverkehr Hornerstraße

Radha Kamath-Petters, Andreas Straka - Wir haben dem Antrag zur vorliegenden Neugestaltung nicht zugestimmt.

Beschluss für Klimanotstand in Stockerau

Mit dem Beschluss für den KLIMANOTSTAND in der letzten Gemeinderatssitzung hat sich die Politik in Stockerau dazu verpflichtet, alle folgenden Gemeinderatsbeschlüsse auf ihre Nachhaltigkeit und Klimarelevanz hin abzustimmen.

verändertes Klima

Nun – die geplante Bodengestaltung des neuen Kreisverkehrs im Westen Stockeraus ist in unseren Augen keine Antwort auf veränderte Klimabedingungen: Dauerbeleuchtete Metallringe sollen neben dem Raika-Logo und einem Ziegelsplitt-Boden die große Fläche des neuen Kreisverkehrs prägen. Der Boden erhitzt sich im Vergleich zu Verkehrsnebenflächen, die begrünt oder mit weißem Schotter ausgestattet sind.

Warum wir dem Antrag nicht zustimmen konnten

WIR WOLLEN REGIONALES KLEINKLIMA STÄRKEN

Wir Grünen sprechen uns für eine Begrünung der Kreisverkehr-Insel aus. Dies stellt die beste Möglichkeit dar, unser regionales Kleinklima zu stärken. Die Möglichkeiten dafür:

  • eine Wiese als pflegeleichte Begrünung oder
  • niedrige Bodendecker wie Efeu oder
  • eine Bepflanzung, ähnlich einer Dachbegrünung mit Sukkulenten wie Hauswurz, die an extreme Klima- und Bodenverhältnisse angepasst sind.
WIR WOLLEN BETRIEBE UND VEREINE fördern und bewerben!

Es ist sinnvoll, Werbeflächen für ansässige Betriebe und Vereine zur Verfügung zu stellen. Wir sehen es jedoch nicht als notwendig an, Bankenwerbung auf einer Verkehrsnebenfläche unserer Stadt zu unterstützen.


Die geplante Neugestaltung des Kreisverkehrs (Wolfikstraße/Pragerstraße/Hornerstraße). Fotocredit: NÖN/Fürtner-Tonn